Radikale Prostatektomie: operative Behandlung bei Prostatakrebs
Die radikale Prostatektomie ist die operative Entfernung der gesamten Prostata (Vorsteherdrüse) einschließlich der Samenblasen. Sie ist eine von mehreren anerkannten Behandlungsmöglichkeiten bei Prostatakrebs (Prostatakarzinom), die auf Grundlage der S3-Leitlinie Prostatakarzinom besprochen werden. Ob eine Operation für Sie infrage kommt, hängt von den Eigenschaften des Tumors, Ihrem Gesundheitszustand und Ihren persönlichen Prioritäten ab.
Diese Seite informiert sachlich darüber, wann die Operation erwogen wird, wie sie abläuft, welche Folgen und Risiken sie haben kann und welche anderen Behandlungswege es gibt. Sie ersetzt nicht das ärztliche Gespräch und nicht die Empfehlung einer Tumorkonferenz.
Für wen kommt eine radikale Prostatektomie infrage?
Nicht jeder Prostatakrebs muss umgehend behandelt werden, und nicht jede Behandlung ist eine Operation. Die Entscheidung wird nach der Diagnose individuell getroffen. Eine radikale Prostatektomie wird nach der S3-Leitlinie in der Regel erwogen, wenn:
- der Tumor nach den Untersuchungen auf die Prostata begrenzt ist (lokal begrenztes Prostatakarzinom) oder nur knapp über sie hinausreicht (lokal fortgeschritten),
- der Tumor nach seinen Eigenschaften (PSA-Wert, Gewebebefund, Bildgebung) ein mittleres oder höheres Risiko hat, zu wachsen,
- Ihr allgemeiner Gesundheitszustand eine größere Operation in Vollnarkose erlaubt,
- Ihre zu erwartende Lebenszeit so lang ist, dass Sie von einer Behandlung voraussichtlich profitieren können. [PRÜFEN: Formulierung der Leitlinie zur Lebenserwartung]
Bei einem Tumor mit niedrigem Risiko wird oft zunächst die aktive Überwachung (Active Surveillance) empfohlen statt einer unmittelbaren Behandlung (siehe „Alternativen“).
Wann wird eher nicht operiert?
Gegen eine radikale Prostatektomie können schwere Begleiterkrankungen sprechen, ein hohes Narkoserisiko, ein Tumor mit Absiedlungen (Metastasen) in anderen Organen oder der Wunsch, die Nebenwirkungen einer Operation zu vermeiden. Dann kommen andere Behandlungen infrage.
Hintergrund: Prostatakrebs und Diagnostik
Prostatakrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung der Prostata, die unterhalb der Harnblase liegt und den Anfang der Harnröhre umschließt. Er tritt typischerweise bei älteren Männern auf und gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes. Häufig wächst er langsam und verursacht im frühen Stadium keine Beschwerden.
Was vor einer Entscheidung geklärt wird
Vor der Wahl einer Behandlung steht eine genaue Diagnostik:
- PSA-Wert: Das prostataspezifische Antigen im Blut kann auf eine Veränderung der Prostata hinweisen, ist aber allein kein Beweis für Krebs.
- Tastuntersuchung der Prostata über den Enddarm.
- MRT der Prostata (multiparametrische Magnetresonanztomografie), um verdächtige Bereiche gezielt zu erkennen.
- Gewebeentnahme (Biopsie): Erst die feingewebliche Untersuchung sichert die Diagnose. Sie zeigt auch, wie aggressiv die Tumorzellen sind (Gleason-Score bzw. ISUP-Gradgruppe).
- Weitere Bildgebung je nach Risiko, um eine Ausbreitung in Lymphknoten oder Knochen abzuklären.
Aus diesen Befunden ergibt sich eine Risikoeinschätzung. Sie ist die Grundlage für das Gespräch über die Behandlungsmöglichkeiten.
Entscheidung im Team
Bei Prostatakrebs gibt es meist mehr als einen sinnvollen Weg. Die S3-Leitlinie empfiehlt, die Möglichkeiten ausführlich und ergebnisoffen zu besprechen. Häufig wird der Befund in einer interdisziplinären Tumorkonferenz vorgestellt, in der Urologie, Strahlentherapie, Onkologie, Radiologie und Pathologie gemeinsam eine Empfehlung abgeben. Es ist sinnvoll, vor der Entscheidung auch mit der Strahlentherapie zu sprechen. Eine ärztliche Zweitmeinung ist Ihr gutes Recht; bringen Sie dazu Ihre Befunde und den Gewebebefund mit. [PRÜFEN: Ist Dr. Elseweifi an eine Tumorkonferenz angebunden, und wie wird sie organisiert?]
Behandlung: So läuft eine radikale Prostatektomie ab
Das Prinzip
Bei der Operation werden die Prostata und die Samenblasen vollständig entfernt. Anschließend wird die Harnblase wieder mit der Harnröhre vernäht (Anastomose). Je nach Risiko werden zusätzlich die Lymphknoten im Becken entfernt und untersucht (pelvine Lymphadenektomie).
Wenn es die Tumorsituation erlaubt, können die feinen Nerven- und Gefäßbündel, die seitlich an der Prostata entlang verlaufen und für die Erektion wichtig sind, ein- oder beidseitig geschont werden (nervschonende Operation). Ob das möglich ist, hängt vor allem von Lage und Ausdehnung des Tumors ab. Die Entfernung des Tumors hat dabei Vorrang.
Operationstechniken
| Technik | Zugang |
|---|---|
| Offene retropubische Prostatektomie | Schnitt am Unterbauch |
| Offene perineale Prostatektomie | Schnitt am Damm (zwischen Hodensack und After) |
| Laparoskopische Prostatektomie | mehrere kleine Schnitte, Operation mit Kamera und Instrumenten („Schlüssellochtechnik“) |
| Roboterassistierte Prostatektomie | wie laparoskopisch, die Instrumente werden über ein Robotersystem gesteuert |
Nach heutigem wissenschaftlichem Stand hat keiner dieser Zugänge bei den Tumorergebnissen einen klaren Vorteil; die Verfahren unterscheiden sich vor allem bei Blutverlust, Schmerzen und Dauer des Klinikaufenthalts. [PRÜFEN: Aussage mit Leitlinie abgleichen; welche Technik(en) Dr. Elseweifi selbst anwendet und in welcher Klinik]
Ablauf Schritt für Schritt
1. Beratung und Aufklärung. Wir besprechen Ihre Befunde, alle infrage kommenden Behandlungen, realistische Erwartungen, die möglichen Folgen für Kontinenz und Sexualität sowie Ihre persönlichen Prioritäten.
2. Vorbereitung. Voruntersuchungen für die Narkose, Blutwerte und gegebenenfalls weitere Bildgebung. Blutverdünnende Medikamente werden nach ärztlicher Absprache pausiert oder umgestellt – bitte setzen Sie sie nicht eigenständig ab. Beckenbodentraining schon vor der Operation zu beginnen, kann sinnvoll sein. [PRÜFEN: Empfehlung zum präoperativen Beckenbodentraining]
3. Die Operation. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Die entfernte Prostata wird anschließend feingeweblich (histologisch) untersucht. Der Befund zeigt unter anderem, ob der Tumor vollständig im Gesunden entfernt wurde und ob Lymphknoten betroffen sind.
4. Nach der Operation. Sie erhalten einen Blasenkatheter, der die Naht zwischen Blase und Harnröhre entlastet. Nach seiner Entfernung beginnt das gezielte Training der Kontinenz.
5. Nachsorge. Der feingewebliche Befund und der weitere Verlauf werden mit Ihnen besprochen (siehe „Genesung und Nachsorge“).
Risiken und mögliche Komplikationen
Die radikale Prostatektomie ist eine große Operation. Ihre Folgen können Ihren Alltag und Ihre Sexualität spürbar verändern. Deshalb besprechen wir sie vor der Entscheidung offen und ausführlich.
Häufige Folgen
- Ungewollter Urinverlust (Harninkontinenz): Nach der Entfernung des Katheters verlieren viele Männer zunächst beim Husten, Niesen oder Heben Urin (Belastungsinkontinenz). Bei den meisten bessert sich das im Laufe von Wochen bis Monaten, unterstützt durch Beckenbodentraining. Bei einem Teil der Männer bleibt eine Inkontinenz bestehen. Dann gibt es weitere Behandlungsmöglichkeiten bis hin zur Inkontinenz-OP beim Mann, zum Beispiel einer Männerschlinge oder eines künstlichen Schließmuskels. [PRÜFEN: ärztliche Angabe zur Häufigkeit, nur mit Quelle]
- Erektionsstörung (erektile Dysfunktion): Auch bei nervschonender Technik lässt die Erektionsfähigkeit nach der Operation häufig nach. Sie kann sich über Monate bis Jahre teilweise erholen. Wie gut, hängt unter anderem vom Alter, der Erektionsfähigkeit vor der Operation und davon ab, ob die Nerven geschont werden konnten. [PRÜFEN: ärztliche Angabe zur Häufigkeit, nur mit Quelle]
- Kein Samenerguss mehr: Da Prostata und Samenblasen entfernt und die Samenleiter durchtrennt werden, kommt es beim Orgasmus nicht mehr zu einem Samenerguss („trockener Orgasmus“). Der Orgasmus selbst bleibt in der Regel möglich. Eine natürliche Zeugung ist danach nicht mehr möglich. Bei Kinderwunsch sollten Sie vor der Operation über das Einfrieren von Samen (Kryokonservierung) sprechen.
- Veränderung der Penislänge: Manche Männer bemerken nach der Operation eine Verkürzung des Penis.
Seltenere Komplikationen
- Blutung, selten mit der Notwendigkeit einer Bluttransfusion.
- Lymphozele: eine Ansammlung von Lymphflüssigkeit im Becken nach Entfernung der Lymphknoten, die manchmal punktiert werden muss.
- Verengung an der Naht zwischen Blase und Harnröhre (Anastomosenstriktur): Sie kann das Wasserlassen erschweren und einen weiteren Eingriff erfordern, siehe Harnröhrenrekonstruktion.
- Verletzung benachbarter Organe, etwa des Enddarms oder eines Harnleiters. Das ist selten.
- Infektionen, zum Beispiel der Wunde oder der Harnwege.
- Allgemeine Risiken von Operation und Narkose, z. B. Thrombose und Lungenembolie, die im Aufklärungsgespräch besprochen werden.
Weitere Behandlung nach der Operation
Je nach feingeweblichem Befund und PSA-Verlauf kann nach der Operation eine zusätzliche Behandlung empfohlen werden, zum Beispiel eine Strahlentherapie oder eine Hormontherapie. Auch das gehört zur ehrlichen Aufklärung vor dem Eingriff.
Wenn Folgen bestehen bleiben
Für eine bleibende Erektionsstörung gibt es mehrere Behandlungsstufen: Tabletten (PDE-5-Hemmer), Injektionen in den Schwellkörper (SKAT), eine Vakuumpumpe und, wenn diese nicht ausreichen, eine Penisprothese.
Alternativen zur radikalen Prostatektomie
Welche Behandlung infrage kommt, hängt vom Tumorstadium, der Risikogruppe, Ihrem Alter, Ihrem Gesundheitszustand und Ihren Wünschen ab. Die S3-Leitlinie nennt unter anderem folgende Möglichkeiten:
- Aktive Überwachung (Active Surveillance): Bei einem Tumor mit niedrigem Risiko wird zunächst nicht behandelt, sondern regelmäßig mit PSA-Werten, MRT und Biopsien kontrolliert. Eine Behandlung beginnt erst, wenn sich der Befund verändert. So lassen sich Nebenwirkungen einer Therapie zunächst vermeiden.
- Beobachtendes Abwarten (Watchful Waiting): Bei älteren Männern oder schweren Begleiterkrankungen kann es sinnvoll sein, erst bei Beschwerden zu behandeln.
- Strahlentherapie von außen (perkutane Strahlentherapie): Bei lokal begrenztem und lokal fortgeschrittenem Tumor eine gleichwertig in der Leitlinie genannte Möglichkeit, je nach Risiko kombiniert mit einer Hormontherapie. Sie hat eigene Nebenwirkungen, etwa an Darm und Blase, und kann ebenfalls die Erektion beeinträchtigen.
- Strahlentherapie von innen (Brachytherapie): Dabei werden strahlende Quellen direkt in die Prostata eingebracht. Sie kommt bei ausgewählten Patienten infrage.
- Hormontherapie (Androgenentzug): Sie senkt die Wirkung des männlichen Hormons Testosteron. Sie wird vor allem bei fortgeschrittenem Tumor oder in Kombination mit einer Strahlentherapie eingesetzt.
- Weitere medikamentöse Behandlungen wie eine Chemotherapie kommen vor allem bei fortgeschrittener Erkrankung infrage.
- Fokale Therapien (Behandlung nur des Tumorherdes, z. B. mit Ultraschall) gelten laut Leitlinie bisher nicht als Standard und werden vor allem im Rahmen von Studien eingesetzt. [PRÜFEN: aktueller Stand der Leitlinie]
Welche Möglichkeiten für Sie sinnvoll sind und wo sie angeboten werden, besprechen wir im Beratungsgespräch. Die Strahlentherapie erfolgt durch Fachärzte für Strahlentherapie.
Genesung und Nachsorge
- Katheter: Er bleibt einige Tage, bis die Naht zwischen Blase und Harnröhre ausreichend verheilt ist. [PRÜFEN: übliche Liegedauer]
- Beckenbodentraining: Es ist nach der Entfernung des Katheters der wichtigste Baustein, um die Kontinenz zurückzugewinnen. Eine Anleitung durch Physiotherapie ist sinnvoll.
- Rehabilitation: Nach dem Klinikaufenthalt kann eine Anschlussrehabilitation helfen, Kontinenz und Belastbarkeit zu trainieren. [PRÜFEN: Empfehlung der Praxis]
- Schonung: Verzichten Sie einige Wochen auf schweres Heben, starkes Pressen und Radfahren. [PRÜFEN: Dauer in Wochen]
- Erektionsfähigkeit: Eine frühe Behandlung, etwa mit Tabletten oder einer Vakuumpumpe, kann die Erholung unterstützen (sogenannte penile Rehabilitation). [PRÜFEN: ärztliches Vorgehen]
- Arbeitsfähigkeit: abhängig von Ihrer Tätigkeit. [PRÜFEN: Dauer]
- PSA-Kontrollen: Nach der Operation sollte der PSA-Wert im Blut sehr niedrig sein. Er wird in regelmäßigen Abständen kontrolliert, anfangs häufiger, später seltener. [PRÜFEN: Zeitpunkte der Kontrollen nach Leitlinie]
- Befundbesprechung: Der feingewebliche Befund wird mit Ihnen besprochen, ebenso, ob eine weitere Behandlung sinnvoll ist.
Melden Sie sich bitte zeitnah, wenn Fieber auftritt, der Urin stark blutig wird, Sie kein Wasser lassen können, Schmerzen oder eine Schwellung im Bein auftreten oder Sie Luftnot bemerken.
Kosten
Die Kosten hängen vom Tumorstadium und von der Operationstechnik ab und werden im Beratungsgespräch transparent besprochen. Masculine ist eine reine Privatpraxis; abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). [PRÜFEN: wie die Abrechnung mit der operierenden Klinik erfolgt]
Häufige Fragen zur radikalen Prostatektomie
Ist eine Operation bei Prostatakrebs immer notwendig?
Nein. Bei einem Tumor mit niedrigem Risiko ist die aktive Überwachung oft eine gute Möglichkeit. Bei anderen Befunden kommen Operation, Strahlentherapie oder weitere Behandlungen infrage. Welcher Weg für Sie passt, wird auf Grundlage der Leitlinie und Ihrer Befunde gemeinsam entschieden.
Ist die Operation besser als die Bestrahlung?
Für viele Männer mit lokal begrenztem Prostatakrebs gelten Operation und Strahlentherapie als gleichwertige Möglichkeiten. Sie unterscheiden sich vor allem in ihren Nebenwirkungen und im Ablauf. Deshalb ist es sinnvoll, mit beiden Fachrichtungen zu sprechen.
Werde ich nach der Operation inkontinent?
Ein ungewollter Urinverlust ist in den ersten Wochen nach der Operation häufig. Bei den meisten Männern bessert er sich mit Beckenbodentraining deutlich. Bleibt eine Inkontinenz bestehen, gibt es weitere Behandlungen, auch operative.
Bleibt die Erektion erhalten?
Das lässt sich nicht vorhersagen. Die Erektionsfähigkeit lässt nach der Operation häufig nach und kann sich mit der Zeit teilweise erholen. Ob die Nerven geschont werden können, hängt vom Tumor ab. Für eine bleibende Erektionsstörung gibt es Behandlungen bis hin zur Penisprothese.
Kann ich nach der Operation noch Kinder zeugen?
Auf natürlichem Weg nicht, weil kein Samenerguss mehr erfolgt. Wenn Sie sich noch Kinder wünschen, sprechen Sie bitte vor der Operation über das Einfrieren von Samen.
Welche Operationstechnik ist die richtige?
Offene, laparoskopische und roboterassistierte Operationen haben jeweils Vor- und Nachteile, vor allem bei Blutverlust und Erholungszeit. Welche Technik bei Ihnen infrage kommt, besprechen wir im Beratungsgespräch.
Beratung bei Dr. med. Aref Elseweifi
Dr. med. Aref Elseweifi ist Facharzt für Urologie mit 39 Jahren Berufserfahrung. Im persönlichen Gespräch besprechen wir Ihre Befunde, die Empfehlung der Leitlinie, alle infrage kommenden Behandlungswege und deren mögliche Folgen – sachlich, diskret und ohne Zeitdruck. Die Entscheidung treffen Sie nach ausführlicher Aufklärung selbst.
Die Beratung findet in der Praxis in Berlin-Zehlendorf (Teltower Damm 35, 14169 Berlin) statt. [PRÜFEN: Operationsort für die radikale Prostatektomie]
Beratung anfragen · [Anrufen: 030 5057 9324](tel:+493050579324)
Quellen: AWMF-Leitlinie 043-022OL „S3-Leitlinie Prostatakarzinom“ (Version 8.1, Stand Juni 2025): https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/043-022OL · Leitlinienprogramm Onkologie, Patientenleitlinien Prostatakrebs: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien/prostatakrebs · EAU Guidelines on Prostate Cancer, 2026: https://uroweb.org/guidelines/prostate-cancer
Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
Medizinisch geprüft von Dr. med. Aref Elseweifi, Facharzt für Urologie · Stand: [PRÜFEN]
